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Bürotypen und wie man sie erkennt

Arbeitest du in einer großen Firma oder gar in einer öffentlichen Behörde? Im Folgenden sind einige typische Büromenschen beschrieben, und ich wette, dass es auch in deinem Betrieb einen von jeder Gatte gibt:


Rückseiten-Faxer
Ein Rückseiten-Faxer ist ein Typ, der es auch nach Jahren in der Firma nicht hinkriegt, ein Blatt Papier richtig herum ins Fax einzulegen, so dass der Empfänger die gewünschte Seite erhält und nicht ein leeres Blatt mit der Faxnummer des Absenders im Header. Fest eingravierte Papiersymbole an der Papierzufuhr missachtet der Rückseitenfaxer ebenso wie zahlreiche von der Sekretärin am Gerät angebrachte Post-Its mit textuellen und grafischen Hinweisen wie man das Blatt ins Faxgerät einlegt.

Anhang-Vergesser
Ein Anhang-Vergesser ist ein Typ, der es nicht schafft, eine e-mail mit Anhang zu versenden. Er schickt also jemandem eine mail wie "anbei das überarbeitete Word-Dokument" und vergisst beim Schreiben der 5 Worte den eigentlichen Zweck der e-mail, nämlich eine Datei zu verschicken und keinen Brief zu schreiben. Solche Typen muss man nach Erhalt der e-mail immer anrufen und bitten, die mail nochmals mit Anhang zu verschicken.

Freizeitmaximierer
Der Freizeitmaximierer hat eindeutige Prioritäten im Leben. Zuerst kommt das private Vergnügen, dann die Familie, dann der Sport und ganz am Ende die Arbeit. Freizeitmaximierer erscheinen Punkt halb sieben am Arbeitsplatz und verlassen das Büro nicht eine Minute nach der Kernarbeitszeit. Überstunden verweigern sie grundsätzlich und aus Prinzip, passt überhaupt nicht in ihr Konzept. Freizeitmaximierer haben immer eine große Uhr auf dem Desktop, damit sie nie aus Versehen länger bleiben.

Erfolgsreduzierer
Sogenannte Erfolgsreduzierer oder Erfolgsvermeider sind hauptsächlich in Vertriebsabteilungen zu finden. Es sind Typen, die es schaffen, ein todsicheres Geschäft doch nicht zu machen, einen fest einkalkulierten Auftrag nicht zu bekommen oder einen sicher gewonnenen Kunden doch zu verlieren. Man glaube bloß nicht, dass man einen Erfolgsvermeider kalt stellen kann, indem man ihn intern auf einen Abstellplatz setzt; auch dann noch wird er es schaffen, wichtige Geschäfte am Telefon zu vermasseln und langjährige Kunden zu verkraulen.

Kopiererstauverursacher
Wer kennt sie nicht, diese lästigen Typen, die selbst am einfachsten Kopierapparat noch einen unentzerrbaren Kopierstau verursachen, so dass der Service-Partner kommen muss? Es sind Typen, die Vorlagen wie Lottozettel oder getackerte Papiere in den automatischen Einzug einführen und so einen Supergau verursachen. Und genau diese Typen begegnen dir auf dem Weg zum Kopierer, sie schütteln den Kopf und sagen dir noch, dass irgendein Idiot den Kopierer wieder außer Kraft gesetzt hat.

Druckerpapier-Nichtauffüller
Wer druckt täglich Hunderte von Seiten dicke Dokumente am Abteilungsdrucker aus und hat in 5 Jahren Firmenzugehörigkeit noch nie Papier ins Druckerpapierfach eingelegt? Es ist der Druckerpapiernichtauffüller. Er druckt ein zweihundertseitiges Dokument aus und stellt nach 100 Seiten fest, dass der Drucker Papiernachschub braucht. Er holt die 100 Seiten und wartet... Wer selbst auch nur ein einzelnes Blatt ausdrucken möchte, muss zuerst nachladen, auf weitere 100 Blätter warten, um 10 Minuten später sein eigenes Blatt zu erhalten. Und just in dem Moment taucht auch der Druckerpapier-Nichtauffüller am Printer auf; von einem Papierdefizit seit 30 Minuten hat er nichts mitbekommen, da er einen Anruf entgegennehmen musste.

EXE-File-Verschicker
Praktisch jeder Firma und jede Behörde arbeitet mit fortschrittlichen Virenscannern, die von jeder e-mail ausführbare EXE-Files herausfiltern; das ist seit langem so und allgemein bekannt. Dennoch gibt es sogenannte EXE-File-Verschicker, die immer wieder aus Versehen so eine Datei verschicken ohne sie vorher zu zippen, um den Virenscanner zu überlisten. Ähnlich wie der Anhang-Vergesser muss auch dieser Typ jede e-mail zwei Mal verschicken.

Nachhause-Telefonierer
Familienmenschen sind angenehme Kollegen, die ihren Partner und ihre Kinder nicht einen halben Tag in Ruhe lassen können. Kaum in der Firma angekommen ein erster Anruf zu Hause, wie es geht, ob die Kinder schon wach sind etc. Ein paar Stunden später der nächste Anruf, ob schon Post gekommen ist und was es sonst so Neues gibt. Die Nach-Hause-Telefonierer sorgen sich einfach rundum um ihre Familie, sind immer für sie da und sind stets auf dem Laufenden, was die häusliche Entwicklung betrifft. Der typische Schlusssatz eines Heimtelefonierers ist "ich komme heute später, weil ich viel zu tun habe".

Allround-Laie
Allround-Laie ist ein moderner Begriff für Nichtsnutz oder Taugenichts. Im Gegensatz zum Allround-Experten, der sich überall sehr gut auskennt, hat der Allround-Laie von allem überhaupt keine Ahnung. Er ist nicht in der Lage, die leichtesten Aufgaben zu übernehmen, was er in die Hand nimmt läuft schief. Solche Typen muss man irgendwie bis zur Rente mitschleppen; ihre optimale Performance erreichen sie im Urlaub, wenn sie nichts tun und andere nicht stören.

Aufzug-Furzer
In der peinlichsten Situation, die in einer Firma auftreten kann, nämlich mit 8 Personen in einem vollbesetzten Aufzug zu fahren, nutzt der Aufzugfurzer die Situation geschickt aus, um sechs Kollegen zu ärgern. Den siebten ärgert er gleich zwei Mal indem er ihn mit bösem Blick anstarrt und die dicke Luft von seiner Nase wegwedelt.

Projektor-Lahmleger
Der Projektorlahmleger ist ein Typ, der es schafft, den einfachsten Tageslichtprojektor oder Beamer derart lahmzulegen, dass er keinen Mucks mehr macht. Selbst den einfachsten Projektor mit einem simplen Ein/Aus-Schalter bringt er durch geschickte Manöver in einen Zustand, in dem keine Folie mehr an die Wand projizierbar ist. Lass solche Leute niemals an einen Beamer ran. Mit wenigen Tastendrucks schaffen sie es, dass das Einstellmenü in chinesischer Sprache angezeigt wird und nur noch das Firmenlogo auf der Leinwand erscheint.

Berufspessimist
Unter einem Berufspessimisten versteht man einen Typen, der in positivsten Zeiten das Negative findet und entsprechende Gerüchte in Umlauf bringt. Wenn du mal eine Krise am Arbeitsplatz hast und der Berufspessimist kommt ins Büro herein, dann spendet er dir viel Trost und Mitleid, listet alles sonstige noch Schlimmere auf, so dass es dir am Ende so richtig schlecht geht. Der Berufspessimist macht aus jeder Kleinigkeit eine Abteilungskrise, jammert unaufhörlich über den Chef, die Arbeitsbedingungen, das Gehalt etc.

Industrieschauspieler
Bei Industrie-Schauspielern handelt es sich um eine speziell ausgebildete Gruppe von normalen Film-Schauspielern. Man benötigt mindestens 10 Jahre Berufserfahrung um zum überzeugenden Industrie-Schauspieler zu werden. Solche Darsteller vermögen auf perfekte Weise darzustellen was harter Stress und Überlastung bedeutet. Sie vermitteln stets einen Eindruck der Hektik und Betriebsamkeit. Ihr größtes Manko ist, dass sie auch nach Jahren der Schauspielerei kein Ende finden, auch wenn die Kollegen schon längst das Bühnenstück auswendig kennen.

Gute-Laune-Bär
In schlechten Zeiten ist es wichtig, in jeder Abteilung einen Gute-Laune-Bär zu haben, der auch in der größten Krisensituation Sprüche wie "Alles wird besser" oder "Im nächsten Jahr wird das schon werden" verbreitet. Auch nach einem verpatzten Millionengeschäft oder nach der angekündigten Entlassung von 100 Kollegen macht er noch gute Stimmung. Der Gute-Laune-Bär hat typischerweise ein Alter über 50 Jahren, hat eine Familie mit mehreren Kindern und ist seit über 20 Jahren in der Firma, ein unkündbarer Mitarbeiter eben.

Praktikanten-Schoner
Während ein normaler Angestellter einen Praktikanten zur Dauerarbeit am Kopierer verdonnert, behandelt der Praktikantenschoner seinen Hilfsknecht mit höchster Vorsicht und sieht es als seine wichtigste Aufgabe an, dem jungen Burschen oder Mädel möglichst viele Kenntnisse im Berufsleben beizubringen. Anstatt dem Praktikanten Arbeit abzudrücken macht sich der Praktikanten-Schoner also selbst Mehrarbeit, indem er ihm Dinge erklärt, die ihn eigentlich gar nicht interessieren, er will doch nur am Liebsten am Kopierer stehen und seine Zeit totschlagen...

Besprechungs-Ingenieur
Während in früheren Zeiten die Ingenieure tolle Dinge austüftelten und konstruierten gibt es heutzutage immer mehr sogenannte Besprechungsingenieure. Ihr Terminkalender ist von morgens 8 Uhr bis abends 18 Uhr voll mit Meetings und Konferenzen. Selbst das Mittagessen ist im Terminkalender eingetragen. Ein typisches Kennzeichen von Besprechungsingenieuren ist, dass sie an zahlreichen Meetings teilnehmen, in denen sie kein einziges Wort zu melden haben, aber sie glänzen alleine schon durch ihre Anwesenheit; man könnte ja gebraucht werden oder was verpassen.

Nullleister
Unter einem Null-Leister versteht man wie der Name schon sagt einen Mitarbeiter, der Null leistet. Da sich Leistung als Arbeit pro Zeit berechnet und die Zeit in der Größenordnung von 8 Stunden liegt, muss demnach auch die Arbeit Null sein. Was sich nun als sehr wertlos und unnütz anhört hat dennoch einen positiven Aspekt, denn im Gegensatz zum Minderleister kommt er am Ende des Tages auf eine schwarzrote Null, da er sich weitgehend selbst beschäftigt, indem er zum Beispiel im Internet surft oder privat telefoniert.

Minderleister
Ein Minderleister ist eine ganz kritische Person im Kollegenkreis einer Abteilung. Genauso wie beim Null-Leister ist seine Leistung Null, und da die Zeit beträchtlich ist ist gemäß der Leistungsdefinition auch die Arbeit Null. Im Gegensatz zum Null-Leister beschäftigt sich der Minderleister jedoch nicht selbst mit Internetsurfen und Telefonieren sondern er hält andere Kollegen von der Arbeit ab, indem er sich selbst zum Kaffeetrinken einlädt, jedem von seinen Wochenenderlebnissen erzählt, irgendwelche künstliche, alle betreffenden Probleme schafft und sinnlose Gerüchte in Umlauf bringt. Die Leistung eines Minderleisters hat also einen negativen Wert und wird nur gelegentlich Null, wenn er sich in Urlaub befindet oder krank ist.