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Geld gut anlegen: Kostenlose Girokonten, Tagesgeldonten, Depots

Einer meiner Grundleitsätze im Leben ist, dass es nicht so sehr darauf ankommt, wieviel man selbst verdient, sondern vielmehr, was man aus seinem Verdienten macht. Was nützt das tollste Gehalt, wenn man es an der Börse verspekuliert oder es mit 2% Zinsen auf dem Sparbuch liegen hat?

Seit langer Zeit beschäftige ich mich mit Aktien, Finanzen und den Geschehnissen in der Welt der Banken. Seit einigen Jahren boomt das Online-Geschäft, und ich bin natürlich auch dabei. Im Folgenden gebe ich meine Erfahrungen, die ich in den ganzen Jahren gesammelt habe, wieder.

Kostenloses Girokonto

Das waren Zeiten, als ich für mein ganz normales Girokonto noch über 4 € pro Monat bezahlt habe; und wenn man mal länger als 4 Wochen keinen Kontoauszug abgeholt hat, wurde einem einer zugeschickt, selbstverständlich nicht kostenfrei. Eine EC-Karte war eine Sonderoption, die jährlich mindestens 5 € gekostet hatte. Und wenn man einen Scheck einzureichen hatte, dann musste man irgendwie vor halb fünf in seiner Bank sein.

Gott sei Dank sind diese Zeiten vorbei, zumindest für mich. Es gibt sie nämlich immer noch für denjenigen, der es nicht anders will bzw. der den Veränderungen in der Welt der Banken nicht offen gegenüber steht. Ich habe seit Jahren mehrere konstenlose Giro-Konten, über die ich meinen ganzen Zahlungsverkehr komfortabel, sicher und schnell abwickle.

Gründe fürs kostenlose Girokonto

Trotz steigender Kosten für ein Girokonto bleiben viele Bankkunden ihren alten Gewohnheiten treu und zahlen für Serviceleistungen, die zum Teil in keiner Relation zum geleisteten Aufwand stehen. Der Aufwand seine Bank zu wechseln erscheint einem viel größer - die Umstellung vom Gang zur Bank bis 16 Uhr hin zum jederzeit möglichen Mausklick von daheim scheint eine Herausforderung zu sein.

Dabei sprechen die Gründe fürs Online-Banking für sich. Wer die individuellen Anforderungen, die er an sein Konto stellt, genau kennt, kann entsprechend seinen Wunschvorstellungen sparen oder sein Geld sogar noch gut vermehren.

Kosten für Grundgebühr und Extras

  • Zählt man die Grundgebühren kostenpflichtiger Girokonten von durchschnittlich ca. 5,00 € im Monat mit den einzeln abgerechneten Aufwendungen für Überweisungen oder Daueraufträge zusammen, so gerät man schnell in einen Bereich von über 100,00 € jährlich. Anschauliche Zahlen liefert z.B. der Vergleich bei Stiftung Warentest. Hier wurden im "Finanztest 8/2006" die Ergebnisse veröffentlicht, die bei einem Gehalts- und Rentenkontenvergleich von 62 Banken überprüft wurden. 141 Konten wurden so insgesamt für zwei Beispiel-Kunden ins Visier genommen. Tatsächlich können für Filialnutzer Summen von 170,00 € im Jahr entstehen, worauf sie bei 34 anderen Angeboten komplett verzichten könnten.
  • Bei vielen Girokonten ist die EC-Karte oder sogar die Kreditkarte teilweise auch für den Partner kostenlos.
  • Bei manchen Anbietern ist ein kostenloses Depot inklusive.
  • Wer auf Papier-Überweisungen gänzlich verzichtet oder sich die Kontoauszüge selbst ausdruckt, statt sie sich per Post zuschicken zu lassen, kann eine Menge Geld sparen.
  • Manche Online-Konten erweitern ihr Angebot zusätzlich mit attraktiven Verzinsungen fürs Guthaben bzw. mit niedrigen Dispo-Zinsen bei Überziehung.

Bequemlichkeit

  • Was ist bequemer als von zu Hause oder vom Büro aus seine Finanzen einsehen und verwalten zu können?
  • Auch Geldabheben ist kein Problem. Einige Banken sind im Sparkassenverbund, so dass man an über 20.000 Geldautomaten kostenlos Geld abheben kann. Viele Banken sind in der Cash Group: Dresdner Bank, Deutsche Bank, HypoVereinsbank, Commerzbank und die Postbank. Hier stehen einem mehr als 7.000 Geldautomaten kostenlos Geld zur Verfügung. Entscheidet man sich für das Konto einer Bank, die im sogenannten Cash Pool organisiert ist, so z.B. die Citibank, Wüstenrot oder Sparda Bank, bekommt man sein Geld an über 2300 Automaten kostenlos.
  • Eine Kundenbetreuung per Telefon steht teilweise rund um die Uhr zur Verfügung.
  • Telefonbanking ist in vielen Fällen zusätzlich möglich.
  • Die Formalitäten, die bei einem Wechsel anstehen, erledigen meist die neuen Banken selbst oder sie helfen einem dabei.

Sicherheit

  • Das Pin/Tan-Verfahren gewährt fürs Online-Banking höchstmögliche Sicherheit.

Individualität

Für jedes der nun im Folgenden beschriebenen Online-Girokonten ist die Kontoführung kostenfrei, auch wenn sie teilweise an Bedingungen geknüpft ist wie z.B. Alter, Studium bzw. Ausbildung oder ein monatliches Mindestguthaben.

Dafür unterscheiden sie sich teilweise doch sehr im Serviceumfang entsprechend der oben aufgeführten Punkte. Jeder kann für sich selbst entscheiden, wie wichtig ihm die kostenlose Kreditkarte, das Inklusiv-Depot, Telefonbanking, die persönliche Beratung in der Filiale vor Ort, oder die Erreichbarkeit der kostenlos nutzbaren Geldautomaten ist.

Deutsche Kreditbank AG: DKB Cash Konto

Die Deutsche Kreditbank AG (kurz: DKB) hat sich mit ihrem Serviceangebot innerhalb des Internet-Bankings zu einem absoluten Spitzenreiter entwickelt. So avancierte das Cash-Konto in Girokontenvergleichen und Online-Banking-Tests zum Testsieger renommierter Finanzvergleicher. Die Besonderheit steckt neben dem kostenlosen Online-Banking vor allem in den Extras, die geboten werden. Wer aufs Telefonbanking und ein Filialnetz um die Ecke verzichten kann - die DKB ist als größte Bank der ehemaligen DDR zumindest dort stark vor Ort vertreten - der wird sicher sehr zufrieden sein.

Absolut top ist die kostenfreie Bargeldverfügung mit der VisaCard, die auch für den Partner kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. In Deutschland stehen hierfür die 23.000 Sparkassenautomaten und die 7.000 Automaten der Cash Group zur Verfügung - weltweit an jedem Automaten mit Visa-Logo. Die Guthabenverzinsung ist auf dem VisaCard-Konto vergleichsweise mit anderen Banken äußerst attraktiv.


Vorteile:

  • Kontoführung online kostenfrei
  • Keine Bedingungen für ein Mindestguthaben oder regelmäßige Gehaltseingänge
  • Tagesgeldkonto ist inklusive bei attraktiver Verzinsung
  • ec-/Maestro-Karte kostenfrei - auch für den Partner
  • VISA-Karte kostenfrei - auch für den Partner
  • Mit der Visa-Karte gibts Bargeld weltweit kostenlos und bankenunabhängig an jedem Geldautomaten - bis 1000 € täglich.
  • Günstige Dispokonditionen für einen Kreditrahmen von maximal 3 Nettogehältern nach Eingang des ersten Gehalts
  • Interessante Guthabenverzinsung für VISA-Konto bzw. Girokonto
  • Sicherheit durch PIN/TAN-Verfahren
  • Kontoauszug und Kreditkartenabrechnung monatlich online
  • Service-Hotline: (01803) 120 300 Mo-Fr 8.00 bis 18.00 Uhr

Nachteile:

  • Kein Telefonbanking
  • Filialnetz hauptsächlich in den neuen Bundesländern

So gehts:

Das Eröffnungsformular ist binnen weniger Minuten ausgefüllt und zum Download bereit. Für Neukunden ist ein Identifikationsformular dabei, das bei Vorlage des Personalausweises bei jeder Postfiliale ausgestellt werden kann (Kosten hierfür trägt die DKB). Zusammen mit einem aktuellen Gehalts- oder Rentennachweis schickt man alle Unterlagen zurück und erhält ein Begrüßungsschreiben mit den Angaben zur neuen Bankverbindung.

Ab jetzt ist das Konto einsetzbar, auch wenn ec- und Visa-Karte erst ca. 14 Tage später mit der Post kommen. Sehr angenehm überrascht war ich über den Rückrufservice der Kundenhotline. Nachdem ich noch keine vier Minuten in der Warteschleife hing, konnte ich meine Telefonnummer hinterlassen und wurde 1,5 Stunden später zurückgerufen. Meine Anfrage per Mail wurde binnen einer Stunde beantwortet.

Wüstenrot Bank: TopGiro

Um das TopGirokonto kostenlos führen zu können werden keine Bedingungen an Alter, Beruf oder Mindestguthaben gestellt. Die Kontoführung erfolgt online aber nicht per Telefonbanking. Dafür erhält man einen kostenlosen Kontoauszug montatlich per Post. Fragen werden telefonisch unter der Woche zu Geschäftszeiten beantwortet.

EC-Karte und MasterCard erhält man kostenfrei und kostenfreies Bargeld gibts an den 2300 Atomaten des Cash Pools.


Vorteile:

  • Kostenfreie Online-Kontoführung ohne Bedingung an Mindestguthaben
  • Kostenlose EC-Karte
  • Kostenlose Kreditkarte (Eurocard/MasterCard)
  • Monatlich ein Kontoauszug gebührenfrei per Post
  • Gebührenfreie Bargeldabhebung an über 2.000 Automaten im CashPool

Nachteile:

  • Kein Telefonbanking
  • Die Zahl der Automaten, an denen man kostenfreies Bargeld erhält, ist im Cash Pool geringer als im Sparkassenverbund oder der Cash Croup.
Comdirect: Girokonto

Eine Befreiung von den Kontoführungsgebühren bietet comdirect nur für Studenten und Auszubildende oder bei einem monatlichen Mindestgeldeingang von 1250 €. Wer diese Bedingungen nicht erfüllt, für den fallen zumindest die monatlichen Grundgebühren an.

Die Comdirect ist besonders für die zu empfehlen, die auch beim online-banking nicht auf einen persönlichen Rundumservice verzichten wollen: Telefonbanking ist Samstag und Sonntag möglich und wer eine persönliche Beratung vor Ort möchte, geht in die Filiale in seiner Stadt. Wer Extra-Schnickschnacks liebt, wird begeistert sein: z.B. den Euro, der einem monatlich gut geschrieben wird oder die Möglichkeit per Handy sein Konto zu führen: das Mobile Banking.


Vorteile:

  • Monatliche Auszahlung von 1 € aufs Konto
  • ec/Maestrokarte kostenlos
  • Visakarte kostenlos
  • Kostenfreies Depot
  • Kostenfreies Bargeld bundesweit an 7000 Automaten der Cash Group
  • Telefonbanking möglich
  • Servicehotline 7 Tage die Woche: (01803) 33 63 66 Mo-Fr: 8 bis 22 Uhr, Sa: 10 bis 18 Uhr, So: 14 bis 22 Uhr
  • Persönliche Beratung durch Filialnetz vor Ort

Nachteile:

  • Kostenlose Kontoführung ist an Mindesteinlage oder Ausbildungsverhältnis geknüpft
Citibank: CitiBest

Das Citibest ist nur unter bestimmten Umständen völlig kostenfrei. Die monatliche Mindesteinlage ist mit mehr als 2000 € relativ hoch und auch die Kreditkarte bleibt nach einem Jahr nur dann ohne Gebühr, wenn der Umsatz entsprechend hoch ist. Dafür kommt die Citibank jedem Neukunden mit einem relativ attraktiven Zinssatz entgegen, der fürs Guthaben entsprechend der Höhe gestaffelt angelegt ist. Die Kundenbetreuung ist mit einer 7 Tage-Hotline sonntags sogar bis 22 Uhr erreichbar und der Kontoauszug kommt kostenlos monatlich per Post.


Vorteile:

  • Kontoführung kostenlos ab einem kontinuierlichen Guthaben von 2500 €
  • Kostenloses Depot
  • Citibank Kontoticker: kostenlose Benachrichtigung per SMS oder E-Mail über besondere Kontobewegungen
  • ec-Karte kostenlos
  • Kreditkarte ein Jahr kostenfrei, danach fallen Gebühren in Abhängigkeit vom Umsatz an
  • Guthabenverzinsung je nach Höhe der Einlage. Besonders hohe Verzinsung für Neukunden
  • Telefonbanking möglich
  • Service-Hotline: (01803) 11 11 88 77 Mo-So: 08:00 bis 22:00
  • Persönliche Beratung durch Filialnetz vor Ort
  • Kostenloses Bargeld an den Automaten des Cash Pool

Nachteile:

  • Kostenlose Kontoführung ist an hohe Mindesteinlage gebunden
  • Die Zahl der Automaten, an denen man kostenfreies Bargeld erhält, ist im Cash Pool geringer als im Sparkassenverbund oder der Cash Croup.
1822direkt: 1822direkt-girokonto

Die Kontoführung beim 1822direkt-girokonto ist nur bis 27 Jahre kostenlos, ab dann wird eine geringe monatliche Gebühr erhoben. Es kann ohne Mindestguthaben genutzt werden und ist besonders für die attraktiv, die gerne flexibel kostenlos Bargeld abheben möchten, wofür die vielen Automaten der Sparkasse zur Verfügung stehen. Neben der 1822direkt-SparkassenCard gibts die Visa- oder MasterCard ebenfalls kostenfrei. Absolutes Plus liegt in der Kundenbetreuung. Telefonische Erreichbarkeit fürs Telefonbanking wird rund um die Uhr mit zwei Telefonnummern gewährt oder nutzt bei Fragen den Rückrufservice.


Vorteile:

  • Kontoführung bis zum 27. Lebensjahr kostenlos, ab dann fällt eine monatliche Kontogebühr an
  • Keine Mindesteinlage
  • 1822direkt-Sparkassen-Karte kostenfrei, auch für den Partner
  • Kostenloses Bargeld an Sparkassenautomaten
  • Visa- oder Mastercard kostenlos, auch für den Partner
  • Telefonbanking rund um die Uhr möglich: (0 18 03) 24 18 22 oder (0 69) 9 41 70-0
  • Monatliche Guthabenverzinsung
  • Dispo für einen Kreditrahmen von maximal 3 Nettogehältern nach Eingang des ersten Gehalts

Nachteile:

  • Nicht mehr gebührenfrei ab 28 Jahren
Postbank Giro plus

Giro plus ist für alle ab einem monatlichen Mindestguthaben von 1250 € kostenfrei, ohne diese Einlage fallen monatliche Gebühren an. Die Vielseitigkeit zeigt sich jedoch im Kundenservice. Das Konto kann sowohl online als auch per Telefon jederzeit geführt werden. Das weitreichende Filialnetz der Post dürfte jedem bekannt sein, und dass es per Post einen monatlich kostenlosen Kontoauszug gibt liegt nahe.

Die EC-Karte ist kostenfrei inklusive, die Visa-Karte nur für ein Jahr, danach fällt eine jährliche Gebühr an. Geldabheben geht kostenfrei über die Automaten der Cash Group.

Vorteile:

  • ec-Karte kostenlos
  • Kreditkarte ein Jahr kostenfrei, danach fallen jährlich Gebühren an
  • Telefonbanking rund um die Uhr möglich: (0180) 30 40 700
  • Gut ausgebautes Filialnetz vor Ort
  • Monatlich ein kostenfreier Kontoauszug per Post
  • Kostenloses Bargeld an den Automaten der Cash Group

Nachteile:

  • keine Guthabenverzinsung
Advance Bank: ZinsGiro-Konto

Auf der Suche nach einem kostenlosen Girokonto hat mich das Angebot der Advance Bank am meisten überzeugt. Die Advance Bank wurde ursprünglich von der Bayerischen Vereinsbank gegründet und gehört heute zur Dresdner Bank. Deshalb gehört die Advance Bank indirekt zur Cash-Group, d.h. man kann an sämtlichen 8.000 Geldautomaten der Deutschen Bank, Dresdner Bank, Commerzbank, HypoVereinsbank und Postbank kostenlos Geld abheben.

Die Advance Bank bietet mit ihrem ZinsGiro-Konto nicht nur ein völlig kostenloses Girokonto an, sondern legt auch noch in Sachen Verzinsung, Komfort und Funktionalität einiges drauf.


  • absolut kostenfreies Girokonto
  • EC-Karte kostenlos inbegriffen
  • kostenlose Geldabhebung an über 8.000 Geldautomaten (Cash-Group)
  • Guthabenverzinsung
  • sehr komfortables Internet-Banking; dank PIN und TAN sehr sicher
  • gute telefonische Beratung über 01803-Nummer (6 Cent/min.)
  • Kreditkarte ein Jahr lang kostenlos (dann 25 Euro pro Jahr)

Ich habe dieses Konto seit mehreren Jahren, habe noch nie einen Cent bezahlt, sondern im Gegenteil einiges an Zinsen bekommen. Das Online-Banking funktioniert einwandfrei; dank Zugangscode, PIN und TAN fühle ich mich absolut sicher dabei. Der monatliche Kontoauszug ist übersichtlich und detailliert. Ich bin schlicht und einfach zu 100% zufrieden; ein absolut kostenfreies Online-Konto mit kostenloser persönlicher Beratung per Telefon, was will man mehr?

Leider wurde die Advance Bank im November 2003 von der Dresdner Bank verschluckt und dieses tolle Angebot gibt's nicht mehr.

Netbank: Giro Allround Konto

Die Netbank ist eine Tochter der Sparda-Bank und war im Jahr 1999 die erste Bank Europas, die als reine Onlinebank nur im Internet wirkte. Dies hat sich bis heute bewährt und spricht vor allem die Kunden an, die auf persönliche Beratung in der Filiale oder am Telefon verzichten können. Das Giro Allround ist für jedermann online kostenfrei zu führen, ohne dass Bedingungen an Mindesteinlagen gestellt werden und das Guthaben wird attraktiv verzinst. Die EC-Karte gibts für ein Jahr lang kostenlos, die Gebühren der MasterCard werden umsatzabhängig erstattet, ab 4000 € Jahresumsatz komplett erstattet.

Die Netbank bietet ein in allen Belangen überzeugendes Internet-Banking an. Die Banking-Anwendung überzeugt durch Übersichtlichkeit, Einfachkeit, Bequemlichkeit und Sicherheit. Dank PIN, TAN und 128 Bit SSL-Verschlüsselung ist das Internet-Banking absolut sicher. Und sollte dennoch etwas schief gehen, greift die No Risk Garantie: Die Netbank übernimmt den Schaden, es sei denn sie kann beweisen, dass der Kunde grobe Fehler gemacht hat. Das ist einzigartig in der Welt der Online-Banken.

Als Tochter der großen Sparda-Bank ist auch die Netbank im Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken.

Bargeld erhält man kostenlos an den 2300 Automaten des Cash Pool.


Vorteile:

  • Konstenlose Kontoführung
  • Verzinsung wie auf einem Tagesgeldkonto
  • EC-Karte ein Jahr lang kostenlos
  • Master-Karte bei 4000 € Umsatz dauerhaft kostenlos
  • Hervorragendes, übersichtliches, komfortables und sicheres Internet-Banking
  • No Risk Garantie: Bei Kontomissbrauch haftet die Bank

Ich kann das Giro Allround Konto der Netbank jedem empfehlen, egal ob man es als Gehaltskonto oder nur als Zweitkonto verwendet. Der wesentlichste Vorteil ist die hohe Verzinsung des Guthabens. Hat man zum Beispiel im Jahresdurchschnitt 2000 € auf seinem Konto, so erhält man dafür mehrere Zig Euro an Zinsen. Mit diesem Zinsvorteil ist sogar die eine oder andere Gebühr eines fremden Geldautomaten bezahlt.

Von der Netbank bin ich inzwischen so begeistert, dass ich auf einer extra Seite über die Netbank ausführliche Informationen über die Bank und deren Produkte zusammengestellt habe.

HypoVereinsbank: 3D-Konto

Das im Folgenden beschriebene 3D-Konto gibt es bei der HypoVereinsbank nicht mehr. Es gibt aber neue Varianten von kostenlosen Girokonten bei der HypoVereinsbank, die jedoch immer an bestimmte Bedingungen geknüpft sind. Ich habe seit Jahren ein Girokonto bei der Hypovereinsbank und genieße hervorragenden Telefon-Service und ein hervorragendes Online-Banking.

Die HypoVereinsbank wirbt seit geraumer Zeit mit dem Slogan Unser 3D-Konto kostet weniger als nichts. Bei deren 3D-Konto hat man ein Girokonto, welches man sowohl per Internet als auch per Telefon als auch auf konventionellem Filialbankweg führen kann. Das Girokonto ist ab einem monatlichen Durchschnittsguthaben von 1250 € kostenfrei (es sei denn man lässt sich z.B. einen Kontoauszug per Post zuschicken). Hat man durchschnittlich weniger als 1250 € auf seinem 3D-Konto, sind monatlich 4,29 € fällig.

Wie kann nun das Konto weniger als nichts kosten? Pro Monat bekommt man für bis zu 6 Transaktionen am Geldautomaten, am Telefon, per SB-Terminal oder online 0,26 € erstattet. Wer diese Möglichkeiten konsequent nutzt, verringert seine monatliche Kontoführungsgebühr von 4,29 € auf 2,76 €. Wer zudem noch durchschnittlich mehr als 1250 € auf seinem Konto hat, bekommt monatlich 1,56 € raus. Damit kostet das Konto wirklich weniger als nichts.

  • kostenfrei ab einem monatlichen Durchschnittsguthaben von 1250 €
  • kostenlose Geldabhebung an über 6000 Geldautomaten (Cash-Group)
  • Filialbanking, Telefonbanking und Internetbanking möglich
  • keine Guthabenverzinsung

Das 3D-Konto ist ideal für denjenigen, der die Vorteile des Internet- bzw. Telefonbankings nutzen will, ohne jedoch den altgewohnten Filialbankservice aufgeben zu wollen. Leider werden die 1250 € Mindestguthaben nicht verzinst, was über 20 € im Jahr ausmacht. Ich hatte dieses Konto jahrelang und war zufrieden damit. Irgendwann kam jedoch die Feststellung, dass ich nie auch nur einen Fuß in eine Filiale setzte (wer hat schon vor halb fünf Uhr Zeit?). So kam der Wechsel zur Advance Bank.




Tagesgeldkonten im Vergleich

Ein Tagesgeldkonto ist für mich so selbstverständlich wie ein Girokonto. Was genau ist ein Tagesgeldkonto und warum heißt es so? Ein Tagesgeldkonto ist im Prinzip ein Girokonto mit nur zwei Funktionen: Geld einzahlen und Geld auszahlen. Der Name Tagesgeld rührt daher, dass man das eingezahlte Geld wie bei einem Girokonto täglich abheben kann, und zwar die volle Summe.

Ein Tagesgeldkonto funktioniert immer nur in Verbindung mit einem Girokonto als sogenanntes Referenzkonto, wobei das Girokonto nicht bei derselben Bank sein muss. Vom Tagesgeldkonto kann man einzig und alleine auf das angegebene Girokonto Geld überweisen.

Während man auf einem Girokonto nur wenige oder zumeist gar keine Zinsen bekommt, wird Tagesgeld sehr hoch verzinst. Ein Tagesgeldkonto ist damit eine sehr attraktive Geldanlage sowohl für Leute, die ihr Geld nicht unverzinst auf dem Girokonto liegen lassen möchten, als auch für Leute, die ihr Geld nicht fest anlegen möchten und trotzdem attraktive Zinsen kassieren möchten.

Tagesgeldkonten kamen in der zweiten Hälfte der 90er Jahre auf, als Direktbanken wie Pilze aus dem Boden sprossen. In jener Zeit dominierten noch Festgeldkonten das Bankenwesen. Eine Großzahl von Banken bietet heutzutage mehr Zinsen für Tagesgeld als für Festgeld. Wer legt dann noch Geld fest an, wenn er zum selben Zinssatz auch tägliche Verfügbarkeit über sein Geld haben kann?

Tagesgeldkonten bei den untenstehenden Banken sind immer absolut kostenfrei und unverbindlich. Man kann also mehrere davon haben und sein Geld immer auf demjenigen parken, das am meisten Zinsen bietet.

In der Praxis benutzt man ein Tagesgeldkonto zum Beispiel so: Immer wenn man mehr als 500 € auf seinem Girokonto hat, überweist man den überschüssigen Betrag auf das Tagesgeldkonto. Benötigt man kurzfristig Geld, z.B. für einen Aktienkauf, überweist man die gewünschte Summe auf sein Konto zurück. Auf diese Weise kann man eine Menge Zinsen einnehmen ohne an Liquidität zu verlieren.

Entrium OnlineTagesgeld

Entrium wurde im Jahre 1990 unter dem Namen Quelle-Bank (wie das Versandhaus) gegründet. In Deutschland zählt Entrium fast eine Million Kunden. Bei Entrium gibt es zwei verschiedene Tagesgeldkonto-Varianten. Ich spreche hier nur vom Online-Tagesgeldkonto, welches man ausschließlich online führen kann. Es gibt keine Mindesteinlage beim OnlineTagesgeld. Gebühren fallen keine an, auch wenn das Konto nicht genutzt wird und kein Guthaben aufweist. Die Zinsen werden monatlich gutgeschrieben. Kontoauszüge muss man sich online erstellen und selbst ausdrucken.

Entrium bietet einen sehr guten Kundenservice. Kundenanfragen laufen alle über kostenfreie Rufnummern, das lob ich mir! Das Tagesgeldkonto von Entrium kann ich nur empfehlen; einmal eröffnet, hat man es dauerhaft kostenlos zur Verfügung um sein Geld kurz- oder langfristig bei guter Verzinsung zu parken. Die Verzinsung beim Entrium Tagesgeldkonto lagen in en vergangenen Jahren immer im oberen Drittel aller Banken.

Im Zuge der Konsolidierung der Direktbanken wurde Entrium im Frühjahr 2004 von der DiBa geschluckt. Damit ist die Aera der Entrium-Bank zu Ende gegangen.

Advance Bank WebZins

Da ich bei der Advance Bank mein Girokonto habe, habe ich dort natürlich auch ein kostenloses Tagesgeldkonto. Obwohl bei der Advance Bank auch Geld auf dem Girokonto verzinst wird, lohnt es sich, höhere Beträge auf das Tagesgeldkonto zu transferieren. Da eine bankinterne Transaktion unmittelbar vonstattengeht, kann man überschüssiges Geld auch mal schnell am Wochenende auf dem Hochzins-Konto zwischenparken.

Das WebZins-Konto bei der Advance Bank ist gebührenfrei, jedoch ist bei Eröffnung eine Mindesteinlage von 5000 € erforderlich. Diese Mindesteinlage gilt jedoch nur für die Eröffnung. Später kann man auch 0 € auf dem Konto haben; Gebühren fallen keine an. Die Zinsen werden monatlich gutgeschrieben. Das WebZins-Konto muss komplett online geführt werden. Für telefonische oder schriftliche Aufträge werden jeweils 1,50 € berechnet. Die Zinsen werden am Ende eines jeden Quartals gutgeschrieben.

Die Advance-Bank bietet einen sehr guten Kundenservice. Als Direktbank mit persönlicher Beratung, wie sich die Advance Bank gerne rühmt, kann man jeder Zeit über eine 01803-Nummer (6 Cent/min.) mit einem Kundenberater sprechen. Die Advance-Bank beantwortet auch e-mails schnell und ausführlich. Bei der Advance Bank bin ich seit Jahren voll zufriedener Kunde.

Leider wurde die Advance Bank im November 2003 von der Dresdner Bank verschluckt und dieses tolle Angebot gibt's nicht mehr.

Tagesgeldkonto bei Santander

Bei Santander bin ich schon seit über 10 Jahren voll und ganz zufriedener Kunde. Die Santander Bank ist die größte Bank Spaniens; wie alle Großbanken der Welt ist auch Santander international tätig, und zwar nicht nur in Deutschland, sondern auch in Südamerika und den USA. In Deutschland zählt Santander über 500.000 Kunden. Anlagen bei Santander sind durch den deutschen Einlagensicherungsfonds abgesichert.

Ein Tagesgeldkonto bei Santander ist völlig kostenfrei; eine Mindesteinlage gibt es nicht. Auch wenn man über einen längeren Zeitraum keinen einzigen Euro auf dem Tagesgeldkonto liegen hat fallen keinerlei Kosten an. Das Tagesgeldkonto bei Santander kann man sowohl online als auch per Telefon, Fax oder Brief führen. Das Online-Banking ist sicher, intuitiv und bequem. Überweisungen sind nur auf das Referenzkonto (dein Girokonto) möglich, so dass mit deinem Geld nichts passieren kann.

Die Zinsen werden jeweils zum Quartalsende aubezahlt. Dann erhält man auch einen kostenlosen Kontoauszug per Post zugeschickt. Einen Kontoauszug kann man jedoch auch zu jedem Zeitpunkt online erstellen und ausdrucken.

1822direkt-cashkonto für Onliner

Die Bank 1822direkt bietet zwei Formen eines Tagesgeldkontos an. Hier geht es um die besser verzinste Variante des 1822direkt-cashkonto für Onliner, also ein Tagesgeldkonto, welches man komplett online führt. Beim Online-Konto der 1822direkt Bank fallen keinerlei Gebühren an, solange man sämtliche Transaktionen online durchführt und auch die Kontoauszüge selber ausdruckt.

Beim 1822direkt-cashkonto gibt es keine Mindesteinlage, d.h. man kann dieses Konto auch eröffnen, um 100 € gut verzinst anzulegen. Die Zinsen werden monatlich(!) gutgeschrieben, d.h. man sieht auf seinem monatlichen Kontoauszug, den man sich selbst ausdrucken kann, ein permanentes Wachstum seines Vermögens.

Bei der Kontoeröffnung gibt man sein Girokonto als Referenzkonto an. Einzahlungen und Auszahlungen sind nur über dieses eine Konto möglich, so dass ein höchstes Maß an Sicherheit gewährleistet ist. Das Vermögen ist generell durch den Einlagensicherungsfonds abgesichert.

Plus Konto der Volkswagen Bank direct

Es gehört heute fast schon zum Standard eines jeden großen Automobilherstellers, eine eigene Hausbank zu haben, die den Kunden günstige Kredite für den Kauf eines Autos gewährt. Um Kredite vergeben zu können, benötigt so eine Bank natürlich auch Geldanleger. So gibt es bei der Volkswagen Bank ein attraktives Tagesgeldkonto.

Wie viele anderen Banken bietet auch die Volkswagen Bank höhere Zinsen für Kunden, die ihr Konto ausschließlich online führen. Von dieser Tagesgeldvariante spreche ich im Folgenden.

Das Tagesgeldkonto der Volkswagen Bank direct ist völlig kostenfrei. Eine Mindesteinlage gibt es nicht. Auch wenn man kein Guthaben auf dem Konto hat, bleibt das Konto kostenfrei. Die Zinsen werden monatlich gutgeschrieben. Kundenanfragen werden über eine 01803-Nummer (6 Cent/min.) beantwortet.

Obwohl ich nun schon seit Jahren bei der VW-Bank Kunde bin, habe ich noch nie irgendwelche Angebote für einen Volkswagen bekommen. Das wundert mich eigentlich, denn ich befürchtete zunächst, dass der eine oder andere Werbeprospekt ins Haus geflattert kommen würde.

BMW Online-Tagesgeld

Auch wer keinen BMW fährt kann in den Genuss eines BMW Online-Tagesgeldkontos kommen. Ich habe dieses Konto schon seit einiger Zeit und genieße sehr hohen Zinsen. Das Zinsniveau der BMW-Bank für das Online-Tagesgeldkonto lag in den vergangenen Jahren immer im oberen Bereich der Banken.

Wie der Name schon sagt handelt es sich um ein reines Online-Tagesgeldkonto, das man komplett übers Internet führt. Das Konto ist absolut kostenlos, auch wenn man kein Geld mehr angelgt hat. Die Zinsen werden monatlich gutgeschrieben, so dass man stets auf dem Laufenden über sein Vermögen ist. Kontoauszüge kann man sich bequem über das Internet-Banking abholen und ausdrucken.

Insgesamt bin ich mit meinem BMW Online-Tagesgeldkonto sehr zufrieden: Die Handhabung ist einfach und das Zinsniveau ist permanent sehr hoch.




Kostenloses Depot

Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo ein Depot bereits Geld gekostet hat, ohne dass man irgendwelche Aktionen betätigt hat und ohne dass irgendwelche Posten im Depot waren. Beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren wurden Provisionen von über 1% verlangt, hinzu kamen noch horrende Gebühren. Aktienhandel war etwas für Profis bzw. Großanleger. Gebühren in dieser Größenordnung gibt es auch heute noch bei gewissen Banken. Gott sei Dank gibt es inzwischen sehr billige Alternativen für Privatanleger mit kleinem Budget. Im Folgenden möchte ich einige Tipps für unterschiedliche Anlegertypen geben.

Bei der Auswahl eines Depots sollte man sich vorher schon überlegen, was man mit dem Depot hauptsächlich machen will. Es gibt nämlich zahlreiche Gebühren, die bei einem Depot anfallen, die sich je nach Anlageform mehr oder weniger durchschlagen: Für jeden Kauf und Verkauf werden Gebühren und Provisionen fällig; diese sind jedoch unterschiedlich hoch. Einmal im Jahr wird die Depotgebühr fällig; dabei wird meist eine gewisse Summe pro Aktienposten fällig. Hinzu kommen laufende Gebühren wie Kontoauszüge und Limitgebühren.

Bei jeder Bank, bei der man ein Depot eröffnet, braucht man ein Geld- oder Girokonto als Verrechnungskonto. Will man einen Aktientitel kaufen, so muss man Geld auf seinem Verrechnungskonto haben. Die Verzinsung variiert stark; ein Punkt, den man bei der Auswahl eines Depots nicht vernachlässigen sollte.

Zu den unterschiedlichen Anlagetypen: Wer langfristig in Aktien investieren möchte, also zum Beispiel 3-10 Titel pro Jahr kauft um diese dann jahrelang zu halten, sollte sich unbedingt ein kostenloses Depot besorgen.

Heutzutage bieten die meisten Direktbanken kostenlose Depots; kostenlos aber nur im Sinne der jährlichen Depotführung, Transaktionen kosten nach wie vor. Wer seine Aktien langfristig anlegt, bezahlt zum Teil horrende jährliche Depotgebühren, falls er kein kostenloses Depot hat. Das muss heutzutage nicht mehr sein. Ein kostenpflichtiges Depot kann ich mir nur noch aus einem Grund vorstellen:

Spekulanten, die bei Neuemissionen den großen Reibach machen wollen, benötigen ein Depot bei einer namhaften Bank. Neue Unternehmen werden nämlich meist von großen Banken wie der Deutschen Bank oder der Dresdner Bank an die Börse gebracht. Als Konsortialführer bestimmen diese Banken, wie die Zuteilung erfolgt. Mit einem Depot bei Consors oder Entrium hat man bei Neuemissionen schlechte Karten, da diese Banken ganz selten im Konsortium drin sind. Wer also bei Neuemissionen dabei sein will, braucht ein (leider) teures Depot bei namhaften Banken. Oftmals hat man jedoch mit einer Zuteilung bereits die Depotkosten für Jahrzehnte wieder hereingeholt.

Ich habe inzwischen eine ganze Reihe von Depots. Im Folgenden einige Kurzbeschreibungen.

Consors

Consors war einer der ersten Direktbroker auf dem deutschen Markt; deshalb hatte ich auch fast von Anfang an ein Depot bei Consors. Da Consors zudem immer einer der günstigsten Discount-Broker war, zählt Consors heute mit Abstand die meisten Kunden.

Vorteile: Der wesentlichste Vorteil eines Consors-Depot liegt in der Handhabung, sowohl was das Phone-Broking als auch was das Internet-Broking betrifft. Consors hat ein sehr gutes Phone-Broking System (konstenlose 0800-Nummer). Ohne auch nur ein Wort zu sagen kann man mit Tastencodes komplette Aufträge ausführen. Wer braucht so etwas? Derjenige, der z.B. im Büro Orders aufgeben möchte, ohne seinen Kollegen alles wissen zu lassen. Auch das Internet-Broking funktioniert bei Consors sehr komfortabel, vor allem die Anzeige der Real-Time Kurse. Die ganze Webseite von Consors ist einzigartig gut.

Normale Kauf- oder Verkauf-Orders an deutschen Börsen sind extrem günstig: Ein Auftrag über 4000 € kostet gerade mal 16 €. Schaut man online in sein Order-Book, kann man sofort ablesen, ob eine aufgegebene Order bereits ausgeführt wurde oder nicht.

Es gibt ein paar Nebeneffekte, die ganz angenehm sind, wenn man ein Depot bei Consors hat: Man bekommt 20% Rabatt auf Mietwagen von Europcar, bekommt ein kostenloses Consors Seminar pro Jahr, bekommt 30% Preisvorteil z.B. auf das WISO-Sparbuch zum Erstellen seiner Steuererklärung.

Nachteile: Consors bot lange Zeit ein kostenloses Depot an. Seit dem 01.10.2002 verlangt Consors 1,95 € pro Monat. Das ist unangenehm, wenn das Depot nur ruht. Hat man jedoch ein durchschnittliches Guthaben von 2500 € pro Quartal auf seinem Cash-Konto oder führt man mindestens einen Trade pro Quartal aus, bleibt das Depot kostenfrei. Unangenehm ist auch, dass die Änderung eines Orderlimits 2,50 € kostet.

Direktanlagebank

Die Direktanlagebank mit Sitz in München bietet ein kostenloses Wertpapierdepot an. Ich habe seit Längerem ein Depot bei der Direktanlagebank und bin zufriedener Kunde.

Vorteile: Bei der Direktanlagebank fallen weder jährliche Depotgebühren an noch kostet das Liquiditätskonto etwas. Auch das Setzen, Ändern oder Streichen eines Limits ist kostenfrei.

Orders kann man sowohl per Internet als auch per Telefon aufgeben. Eine 2500 € Order per Internet kostet ca. 14 €. Damit gehört die Direktanlagebank gebührenmäßig zum Durchschnitt der Direktbroker auf dem Markt.

Nachteile: Als nachteilig empfinde ich die nicht ganz intuitive Bedienung sowohl des Online-Bankings als auch des Phone-Bankings. Auch die Webseite der Direktanlagebank glänzt nicht gerade durch Übersicht, da sie ziemlich überladen ist. Aber wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, ist die Bedienung ein Kinderspiel.

Advance Bank

Die Advance Bank bietet ein Depot an, wie es in der Form keine andere Direktbank anbietet. Das Depot ist quasi kostenlos, enthält aber unbegrenzten Service, was persönliche Beratung angeht.

Vorteile: Die Advance Bank bietet als einzige Direktbank eine telefonische Vermögensberatung an. Über eine 01803-Nummer (6 Cent/Min.) kann man jederzeit mit einem persönlichen Vermögensberater sprechen und sich über Aktien oder Fonds informieren. Die Vermögensberater bringen zum Teil sehr viel Geduld auf, auch wenn es nur um 1000 € geht.

Ich habe bereits oben erwähnt, dass die Advance Bank zur Dresdner Bank Gruppe gehört. Dies hat natürlich Vorteile bei Neuemissionen, da die Dresdner Bank oft im Konsortium von Neuemissionen ist. Man hat also deutlich höhere Zuteilungschanchen als bei anderen Direktbrokern.

Eine Order bis zu 10.000 € kostet bei der Advance Bank pauschal 22 €, sofern man sie per Internet aufgibt. Am Telefon kostet dieselbe Order das 39 €; es spricht jedoch nichts dagegen, sich telefonisch zuerst beraten zu lassen, um anschließend die Order per Internet aufzugeben.

Ein sehr erwähnenswerter Vorteil ist, dass bei Teilausführungen einer Order (wenn man z.B. 50 Aktien ordert und heute 30 Stück sowie weitere 20 Stück am anderen Tag bekommt) die Ordergebühr nur einmal berechnet wird. Das könnten sich viele Banken zum Vorbild nehmen.

Nachteile: Das Depot ist quasi kostenlos, wenn man berücksichtigt, dass außer einer jährlichen Pauschalgebühr von 20 € keine weiteren Kosten anfallen. Wer mehrere Posten in seinem Depot hat, spürt die 20 € nicht. Ärgerlich wird dieser Gebühr jedoch, wenn das Depot leer ist und man trotzdem bezahlen muss.

Leider wurde die Advance Bank im November 2003 von der Dresdner Bank verschluckt und dieses tolle Angebot gibt's nicht mehr.

E*Trade

Ein uralter Hase auf dem Markt der Discountbroker und jetzt auch auf dem deutschen Markt ist E*TRADE. die E*TRADE Bank stammt ursprünglich aus den USA; sie hat ihren Sitz in San Francisco.

Vorteile: Als ich mir das Angebot von E*TRADE zum ersten Mal anschaute, fand ich nur Vorteile. Das Preissystem ist einfach, die Webseite hervorragend gemacht, die Informationen gut, die Bank ist im Einlagensicherungsfonds. Gemäß amerikanischem Vorbild wird Wert auf einen guten Kundenservice gelegt; dazu gehört zum Beispiel eine kostenlose Telefon-Hotline. Zum Depot braucht man ein kostenloses Geldkonto, welches hohe Zinsen bietet.

Nachteile: Die Nachteile habe ich erst erkannt, als ich die Preisliste und die Geschäftsbedingungen im Detail durchgegangen bin. Ein Depot bei E*TRADE kostet monatlich 2,50 €, unabhängig davon, ob Aktien im Depot sind oder nicht. Günstig sind 30 € Depot-Jahresgebühren nur, wenn man Zig Posten in seinem Depot hat; aber selbst dann sind die kostenlosen Anbieter immer noch billiger...

Bei E*TRADE kostet eine Order mindestens 12,50 €, bei höheren Beträgen 0,25% vom Kurswert. Damit zählt E*TRADE also zu den teureren Depot-Anbietern, sowohl was die Order-Kosten als auch was die Grundgebühren betrifft. Deshalb sage ich zu E*TRADE ganz klar NEIN, es gibt günstigere und bessere Alternativen.




Hinweise zur Sicherheit

Einlagensicherungsfonds

Welche Sicherheit hat man als Privatanleger in Deutschland im Falle, dass eine Bank pleite geht? Die deutschen Banken haben für den Fall aller Fälle ein sehr feinmaschiges Netz mit Sicherheitsleistungen gespannt. Dazu gibt es den sogenannten Einlagensicherungsfonds, durch den die Guthaben eines jeden einzelnen Kunden mit 30% des Eigenkapitals der jeweiligen Bank abgesichert sind.

Was bedeutet dies für einen normalen Kunden? Wer nur wenige Millionen Euro anlegt, kann sich sicher sein, dass sein Vermögen zu 100% abgesichert ist. Auch wer mehrere Zig Millionen Euro anlegt, hat in der Regel eine 100%ige Absicherung. Kleinanleger brauchen sich also bei deutschen Banken, die im Einlagensicherungsfonds sind, keine Gedanken über die Sicherheit ihres Geldes machen.

Bei ausländischen Banken gelten andere Gesetze. Zwar gibt es auch in anderen europäischen Ländern eine Art Einlagensicherungsfonds, jedoch sind dort die abgesicherten Beträge deutlich geringer. Im Steuerparadies Luxemburg zum Beispiel sind die Einlagen der Anlager nur bis zu 20.000 Euro abgesichert. Die gleiche Grenze gilt auch für Österreich, Spanien oder Belgien. In Frankreich sind Kundeneinlage mit 70.000 Euro abgesichert, in den USA bis zu 100.000$.

Wer also bei einer ausländischen Bank Geld anlegt, muss genau überprüfen, bis zu welcher Summe die Einlagen gesichert sind; dies gilt auch für ausländische Banken, die in Deutschland Filialen gründen. Die ausländische Bank kann jedoch dem deutschen Einlagensicherungsfonds beitreten, so dass dann die gleichen Summen wie bei deutschen Banken abgesichert sind. Santander hat z.B. diesen Schritt gemacht, so dass man bei dieser ursprünglich spanischen Bank bedenkenlos sein Geld anlegen kann.

Bankrott eines Direktbrokers

In den letzten Jahren des vergangenen Jahrtausends schossen zahlreiche Direktbroker wie Pilze aus dem Boden. Da die Depots dieser Banken meist kostenlos sind, leben diese Banken hauptsächlich vom Provisionsgeschäft. In den Jahren 2000 und 2001 gab es herbe Rückschläge an sämtlichen Weltbörsen. Der Aktienhandel brach stark ein, das Provisionsgeschäft ging stark zurück und damit wurden einige Direktbroker in ihrer Existenz gefährdet.

Welches Risiko hat man eigentlich bei einem Direktbroker gegenüber einer bekannten Großbank, was passiert, wenn ein Direktbroker bankrott geht? Wer seine Aktien bei einem deutschen Direktbroker angelegt hat, braucht sich kaum Sorgen zu machen. Droht bei einem der Konkurs, wird er in der Regel von einem Konkurrenten geschluckt, und alles läuft im Prinzip weiter wie bisher.

Sollte tatsächlich ein Broker seine Geschäfte komplett einstellen, braucht man keine Sorge wegen seiner Aktien zu haben, denn diese laufen nicht in das Betriebsvermögen der Bank ein, zählen also im Falle eines Konkurses nicht zur Konkursmasse. Geht also ein Direktbroker Konkurs, kann man seine Aktien in ein anderes Depot seiner Wahl übertragen.

Anders sieht es aus mit dem Bar-Guthaben, denn dieses zählt zum laufenden Betriebsvermögen der Bank. Bei einer deutschen Bank ist dies jedoch in der Regel durch den Einlagensicherungsfonds der Banken abgesichert. Bei einer ausländischen Bank kann man diesbezüglich Pech haben, wenn man die niedrigen Grenzen überschritten hat.